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Wartung beim Elektromobil: worauf Sie achten sollten

Wartung, Wartungsvertrag oder selbst machen? Was ein Wartungsvertrag regeln sollte, welche Fragen Sie vorher stellen und was Sie selbst übernehmen können.

ScooterProfi wartet keine Elektromobile und schließt keine Wartungsverträge. Diese Seite erklärt, wofür ein solcher Vertrag gut ist, was er regeln sollte und wann er sich nicht lohnt.

Braucht man einen Wartungsvertrag?

Nicht zwingend. Ein Wartungsvertrag ist eine Vereinbarung über wiederkehrende Leistungen zu einem festen Preis. Er nimmt Ihnen die Terminplanung ab und macht die Kosten kalkulierbar. Beides ist etwas wert, wenn Sie sich nicht selbst darum kümmern wollen.

Er lohnt sich eher, wenn

  • Sie das Gerät täglich und viel nutzen
  • Sie auf das Gerät angewiesen sind und einen Ausfall nicht abwarten können
  • Sie sich um Termine nicht kümmern möchten
  • ein Ersatzgerät während einer Reparatur enthalten ist

Er lohnt sich eher nicht, wenn

  • Sie selten und nur kurze Strecken fahren
  • Sie kleinere Kontrollen selbst übernehmen
  • Ihr Gerät über die Krankenkasse versorgt ist, denn dann sind Wartung und Reparatur in der Regel schon abgedeckt

Was ein Wartungsvertrag regeln sollte

Wenn Sie einen abschließen, lassen Sie sich diese Punkte schriftlich geben:

  • Umfang. Was genau wird geprüft? Eine Liste, nicht "Durchsicht".
  • Häufigkeit. Wie oft im Jahr?
  • Was ist enthalten, was nicht. Sind Verschleißteile dabei? Reifen? Bremsbeläge? Fast immer nicht enthalten: die Batterien, und das ist der teuerste Posten.
  • Reaktionszeit bei einer Störung. Wie lange warten Sie im Ernstfall?
  • Ersatzgerät. Bekommen Sie eines, und ab wann?
  • Anfahrt. Kommt jemand, oder müssen Sie das Gerät bringen? Bei über hundert Kilogramm ist das keine Nebenfrage.
  • Laufzeit und Kündigung.
  • Preis und was zusätzlich berechnet wird.

Der Punkt, an dem sich Wartungsverträge entscheiden, ist fast immer derselbe: Sind die Batterien drin oder nicht? Ein Vertrag ohne Batterien deckt den grössten Kostenblock nicht ab.

Was bei einer Wartung geprüft wird

Eine Aufstellung steht unter Inspektion. Kurz: Batterien messen, Bremsen, Reifen, Beleuchtung, Lenkung, Federung, Elektrik, Rahmen.

Was Sie selbst übernehmen können

Das meiste, was regelmäßig anfällt, ist keine Werkstattarbeit:

  • Reifendruck prüfen und nachpumpen
  • Beleuchtung testen
  • Gerät sauber und trocken halten
  • Batterie regelmäßig laden und den Ladezustand beobachten
  • Kontakte sauber halten
  • auf neue Geräusche achten

Was Sie nicht selbst machen sollten: alles an Bremsen und an der Elektrik, und den Batterietausch, wenn Sie nicht sicher sind, wie die Batterien angeschlossen sind.

Mehr dazu unter Batteriepflege und Winterpflege.

Wo Sie eine Werkstatt finden

ScooterProfi vermittelt keine Werkstätten und empfiehlt keine. Übliche Adressen sind Sanitätshäuser, Fachbetriebe für Rehatechnik und Zweiradwerkstätten, die auch Elektrofahrzeuge annehmen. Fragen Sie beim Kauf den Vorbesitzer, wo das Gerät bisher gewartet wurde: Eine Werkstatt, die das Gerät kennt, ist die einfachste Lösung.

Nützlich für das Gespräch mit einer Werkstatt: Notieren Sie sich vorher Marke, genaue Modellbezeichnung und Baujahr. Danach wird als Erstes gefragt.

Bei Kassenversorgung

Wenn die Krankenkasse das Elektromobil als Hilfsmittel gestellt hat, sind Wartung und Reparaturen in der Regel Teil der Versorgung. Ein eigener Wartungsvertrag ist dann überflüssig. Wenden Sie sich an die versorgende Stelle und klären Sie den Fall mit Ihrer Kasse, bevor Sie selbst etwas beauftragen.

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